Der Geldkurs ist der höchste Preis, den ein Käufer zu einem bestimmten Zeitpunkt für ein Währungspaar zu zahlen bereit ist. Im Forex-Handel ist dies der Preis, zu dem Sie die Basiswährung des Paares verkaufen können.
In einer Forex-Notierung wie EUR/USD 1,1500 Geldkurs / 1,1502 Briefkurs ist der Geldkurs (1,1500) der Betrag, den Sie erhalten, wenn Sie jetzt Euro verkaufen. Die Differenz zwischen Geldkurs und Briefkurs wird als Spread bezeichnet – die Kosten, die Sie für jeden Handel zahlen. Der Geldkurs schwankt ständig, da sich die Marktstimmung ändert und Angebot und Nachfrage variieren.
Währungspaare mit höherem Handelsvolumen haben in der Regel engere Geld-/Brief-Spreads, was sie günstiger im Handel macht. Exotische Paare oder solche mit geringerem Volumen haben weitere Spreads, da weniger Käufer und Verkäufer vorhanden sind. Der Geldkurs Ihres Brokers kann leicht von den Preisen der Wettbewerber abweichen, weshalb der Vergleich von Brokern wichtig ist.
Trader, die den Geldkurs beobachten, können Momente erkennen, in denen das Kaufinteresse stark ist (steigender Geldkurs) oder wenn Verkäufer den Markt nach unten drücken (fallender Geldkurs). Es besteht jedoch ein Ausführungsrisiko: Der Geldkurs, den Sie auf Ihrem Bildschirm sehen, kann sich bis zur Bearbeitung Ihrer Order bereits geändert haben, insbesondere bei volatilen Bedingungen oder beim Handel mit Paaren mit geringer Liquidität. Broker weiten die Spreads oft während Nachrichtenereignissen oder Volatilitätsspitzen aus, was Ihre Transaktionskosten genau zu den ungünstigsten Zeitpunkten erhöht.







