Ein Tick ist die kleinste Preisbewegung bei einem Währungspaar. Bei den meisten Hauptpaaren repräsentiert ein Tick eine Preisänderung von 0,0001. Das Verständnis von Ticks ist wichtig, da sie die Grundlage Ihrer Handelskosten bilden und bestimmen, wie genau Sie die Marktaktivität verfolgen können.
So funktionieren Ticks
Jedes Mal, wenn sich der Preis eines Währungspaares ändert, bewegt er sich in Schritten, die als Ticks bezeichnet werden. Ein einzelner Tick ist eine Einheit der kleinsten Preisbewegung, die Ihr Broker anzeigt. Da Ticks die Bausteine der Preisaktion sind, bestimmen sie auch den Spread – die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis –, der jedes Mal, wenn Sie handeln, eine direkte Kosten für Sie darstellt.
Ticks in der Handelsstrategie
Ticks sind relevant, wenn Sie Stop-Loss- und Take-Profit-Orders festlegen. Ein engerer Stop-Loss bedeutet weniger Ticks Spielraum, bevor Sie einen Verlusttrade beenden. Hochfrequenzstrategien, die von kleinen Preisbewegungen profitieren, basieren auf der genauen Beobachtung von Tick-Daten. Eine übermäßige Konzentration auf einzelne Ticks kann jedoch zu übermäßigem Handel führen, der die Gewinne durch Transaktionskosten schmälert.
Ticks vs. Pips
Im Forex-Handel hören Sie möglicherweise sowohl den Begriff „Tick“ als auch „Pip“. Ein Pip (Percentage in Point) ist typischerweise die zweitkleinste Preisbewegung. Bei den meisten Hauptpaaren, die auf 4 Dezimalstellen notiert sind, entspricht ein Pip 0,0001 – dem gleichen Wert wie ein Tick. Die Terminologie variiert je nach Broker und Plattform. Prüfen Sie daher bei Beginn die Definition Ihres Brokers.







