Clearing ist der Prozess, bei dem Finanztransaktionen zwischen Parteien abgewickelt werden, um die ordnungsgemäße Übertragung von Geldern und Wertpapieren zu gewährleisten. Er dient als kritische Risikomanagementfunktion auf dem Devisen- und Finanzmarkt, indem er das Kontrahentenrisiko – die Möglichkeit, dass eine Partei ihrer vertraglichen Verpflichtung nicht nachkommt – mindert.
So funktioniert Clearing
Eine Clearingstelle fungiert als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer. Wenn Sie einen Handel ausführen, bestätigt die Clearingstelle die Transaktionsdetails, prüft, ob jede Partei über ausreichende Sicherheiten verfügt, und verwaltet den tatsächlichen Austausch von Wertpapieren und Geldern. Diese Regelung garantiert den Handel, da sich die Clearingstelle als Kontrahent für beide Seiten anbietet.
Wichtige Schritte beim Clearing
- Handelsbestätigung: Überprüfung der Transaktionsdetails
- Risikomanagement: Sicherstellung, dass jede Partei über ausreichende Sicherheiten verfügt
- Abwicklung: Der tatsächliche Austausch von Wertpapieren und Geldern
- Berichterstattung: Aufrechterhaltung von Transparenz und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften
Praktische Auswirkungen für Trader
Clearing schützt Sie vor dem Ausfall von Kontrahenten, verursacht aber zusätzliche Kosten in Form von Gebühren und Sicherheitenanforderungen. Die Geschwindigkeit und Effizienz der Clearingprozesse eines Brokers können Ihre Handelskosten und Abwicklungszeiten beeinflussen. Das Verständnis dieser Mechanismen hilft Ihnen, die Qualität des Brokers und die wahren Kosten Ihrer Trades zu bewerten.







