Kontrahentenrisiko ist die Wahrscheinlichkeit, dass die andere Partei in einer Finanztransaktion ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Im Forex-Handel kann Ihr Kontrahent ein Broker, eine Bank oder ein Finanzinstitut sein. Wenn diese ausfallen, könnten Sie den Zugriff auf Ihre Gelder oder offenen Positionen verlieren.
Quellen des Kontrahentenrisikos
Kreditrisiko ergibt sich aus der finanziellen Gesundheit Ihres Kontrahenten. Eine sich verschlechternde Bilanz oder Bonität einer Bank erhöht die Ausfallwahrscheinlichkeit. Ausfallrisiko ist das direkte Ereignis der Nichtzahlung oder Nichterfüllung der Lieferung.
Kontrahentenrisiko im Forex-Handel
Forex-Händler sind dem Kontrahentenrisiko hauptsächlich durch ihren Broker ausgesetzt. Wenn Sie Gelder einzahlen, hält der Broker Ihr Geld und verwaltet Ihre Positionen. Ein Broker-Ausfall bedeutet, dass Ihre Gelder gefährdet sind, es sei denn, sie sind durch regulatorische Schutzmaßnahmen geschützt.
Verwandte Risiken
Kontrahentenrisiko unterscheidet sich vom Marktrisiko (Verluste durch Preisbewegungen) und Liquiditätsrisiko (Unfähigkeit, Positionen schnell zu schließen). Sie können alle drei gleichzeitig erleben: ein Broker-Ausfall (Kontrahentenrisiko) während eines volatilen Marktanstiegs (Marktrisiko), wenn sich die Geld-Brief-Spanne verbreitert (Liquiditätsrisiko).
Abmilderungsstrategien
Wählen Sie Broker, die von seriösen Behörden reguliert werden und über Einlagensicherungs- oder Segregationsanforderungen verfügen. Diversifizieren Sie über mehrere Broker, wenn Sie signifikantes Kapital handeln. Überwachen Sie Broker-Nachrichten und Kreditratings.







