Devisenkreuze, oder einfach Kreuze, sind Währungspaare, bei denen der US-Dollar (USD) auf beiden Seiten des Handels ausgeschlossen ist. Anstatt eine Währung gegen den Dollar zu handeln, stellen Kreuze zwei Nicht-USD-Währungen direkt gegeneinander – zum Beispiel EUR/JPY (Euro gegen Japanischen Yen) oder GBP/AUD (Britisches Pfund gegen Australischen Dollar).
Grundlagen von Devisenkreuzen
Alle Devisenkreuze bestehen aus zwei Nicht-USD-Währungen. Gängige Beispiele sind EUR/JPY, GBP/AUD, NZD/JPY und EUR/GBP. Da diese Paare außerhalb des Rahmens der Hauptwährungspaare gehandelt werden, ermöglichen sie es Ihnen, Positionen zu Währungsbewegungen unabhängig vom Einfluss des US-Dollars einzugehen. Dies ist nützlich, wenn sich Ihre Handelsthese auf die relative Stärke zweier bestimmter Währungen konzentriert und nicht auf deren Beziehung zum Dollar.
Liquidität und Spreads
Devisenkreuze haben im Allgemeinen geringere Handelsvolumina als Hauptwährungspaare wie EUR/USD. Diese geringere Liquidität führt zu breiteren Geld-Brief-Spreads – den Kosten, die Sie beim Ein- oder Ausstieg aus einem Handel zahlen. Eine höhere Volatilität ist auch bei Devisenkreuzen üblich, da die Preisbewegung nur von den beiden beteiligten Währungen angetrieben wird, anstatt von den tiefen Liquiditätspools der Hauptwährungspaare zu profitieren. Händler müssen diese höheren Transaktionskosten und breiteren Preisschwankungen beim Handel mit Devisenkreuzen berücksichtigen.
Portfolio-Diversifizierung
Der Hauptvorteil des Handels mit Devisenkreuzen ist die Diversifizierung. Durch den Handel mit Währungen, die den US-Dollar ausschließen, reduzieren Sie die Exposition gegenüber dollar-spezifischen Risiken und können ein ausgewogeneres Multi-Währungs-Portfolio aufbauen. Dies ist besonders nützlich, wenn Ihre Handelsanalyse Stärke oder Schwäche in bestimmten Währungszonen nahelegt – zum Beispiel der Handel mit EUR/JPY, wenn Sie erwarten, dass der Euro den Yen übertrifft, ohne eine Haltung zu einer der beiden Währungen gegenüber dem Dollar einzunehmen.







