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Liquidität

Liquidität im Forex-Handel bezieht sich darauf, wie einfach Sie ein Währungspaar kaufen oder verkaufen können, ohne eine signifikante Preisbewegung zu verursachen. Hohe Liquidität bedeutet enge Spreads und niedrigere Transaktionskosten; geringe Liquidität erhöht Ihre Kosten und Ihr Ausführungsrisiko.

Was treibt die Liquidität an?

Marktzeiten sind ein Hauptfaktor. Die Liquidität erreicht ihren Höhepunkt, wenn wichtige Märkte überlappen, wie während der London-New York-Sitzung. Hauptwährungspaare wie EUR/USD und USD/JPY genießen aufgrund ihres hohen Handelsvolumens typischerweise eine höhere Liquidität.

Wirtschaftsdatenveröffentlichungen – wie BIP, Beschäftigungszahlen oder Zinsentscheidungen – können Liquiditätsschübe verursachen. Geopolitische Ereignisse wie Wahlen oder politische Änderungen können sie ebenfalls erheblich beeinflussen.

Auswirkungen auf Ihren Handel

Bei geringer Liquidität können Sie Slippage erfahren: Ihre Order wird zu einem anderen Preis ausgeführt als erwartet. Spreads weiten sich in weniger liquiden Märkten aus, was Ihre Handelskosten erhöht. Kurslücken können ebenfalls auftreten, insbesondere nach Wochenenden oder wichtigen Nachrichtenereignissen, wodurch Sie nicht zu Ihrem Zielpreis ausführen können.