Im Devisenhandel bedeutet „Long gehen“, ein Währungspaar zu kaufen, in Erwartung eines Preisanstiegs. Sie profitieren, wenn die Basiswährung gegenüber der Notierungswährung aufwertet; Sie verlieren, wenn sie fällt.
So funktioniert „Long gehen“
Wenn Sie EUR/USD bei 1,1000 „Long gehen“, kaufen Sie Euro mit Dollar. Steigt das Paar auf 1,1100, schließen Sie die Position und verbuchen 100 Pips Gewinn pro Lot. Die entgegengesetzte Strategie – „Short gehen“ – bringt Gewinne, wenn der Preis fällt.
Verwaltung einer Long-Position
Drei Regeln schützen Long-Positionen: Setzen Sie einen Stop-Loss unter Ihrem Einstieg, um auszusteigen, wenn der Preis zu stark fällt; dimensionieren Sie Ihre Position so, dass Verluste innerhalb Ihrer Risikotoleranz bleiben; und vermeiden Sie übermäßige Hebelwirkung. Eine Long-Position von 1 Million US-Dollar mit einem Konto von 5.000 US-Dollar einzugehen, ist rücksichtslos – eine Marktbewegung von 1 % löscht Ihr Konto aus. Das Ignorieren von Stop-Losses oder das Durchschnittspreissen bei Verlustgeschäften verstärkt die Verluste.
Wann man „Long gehen“ sollte
Gehen Sie „Long“, wenn die technische oder fundamentale Analyse darauf hindeutet, dass die Währung stärker wird. Wichtige Wirtschaftsdaten, Signale der Zentralbank oder Ausbrüche über den Widerstand können Long-Einstiege auslösen. Steigen Sie aus, wenn Ihr Gewinnziel erreicht ist, Ihr Stop-Loss ausgelöst wird oder Ihre Handels-These zusammenbricht.







