Eine offene Position ist ein aktiver Trade in einem Währungspaar – eine Kauf- oder Verkaufsorder, die Sie platziert, aber noch nicht geschlossen haben. Sie erzielen einen Gewinn, wenn sich der Markt in Ihre prognostizierte Richtung bewegt; Sie verlieren, wenn er sich gegen Sie bewegt.
So funktionieren offene Positionen
Sie eröffnen eine Position, indem Sie ein Währungspaar kaufen, wenn Sie erwarten, dass die Basiswährung stärker wird (eine Long-Position), oder indem Sie verkaufen, wenn Sie erwarten, dass sie schwächer wird (eine Short-Position). Sobald sie eröffnet ist, bleibt Ihre Position aktiv, bis Sie sie durch Ausführung des entgegengesetzten Trades schließen. Ihr Gewinn oder Verlust hängt von der Preisdifferenz zwischen Eröffnung und Schließung ab.
Forex-Broker bieten in der Regel Hebelwirkung – Kredite, die es Ihnen ermöglichen, eine größere Position zu kontrollieren, als es Ihr Kontostand zulassen würde. Dies vervielfacht sowohl Gewinne als auch Verluste, weshalb die meisten Trader Stop-Loss-Orders (automatisches Schließen zu einem festgelegten Preis) und Take-Profit-Orders (automatisches Schließen, wenn der Gewinn ein Ziel erreicht) zur Risikosteuerung verwenden.
Praktische Auswirkungen
Jede offene Position birgt zwei Risiken: Marktrisiko (der Preis bewegt sich gegen Sie) und emotionales Risiko (Angst oder Gier treiben Sie dazu, zu früh zu schließen oder zu lange zu halten). Ihre Position bleibt offen, bis Sie sie manuell schließen oder ein automatisiertes Stop-Loss/Take-Profit-Niveau erreichen. Das Offenhalten von Positionen verursacht laufende Kosten, daher sollten Trader die Dauer in ihrer Planung berücksichtigen.







