Der Spread ist die Differenz zwischen dem Geldkurs (Verkaufsangebot) und dem Briefkurs (Kaufsangebot) eines Währungspaares, gemessen in Pips. Er stellt die primären Kosten für den Einstieg in einen Trade für Retail-Forex-Trader dar.
So funktioniert es: Wenn Sie sich eine Kursnotierung für ein Währungspaar ansehen, sehen Sie zwei Preise. Der Geldkurs ist der Preis, zu dem ein Broker bereit ist, von Ihnen zu kaufen; der Briefkurs ist der Preis, den Sie zahlen müssen, um zu kaufen. Der Spread ist die Lücke zwischen ihnen. Zum Beispiel könnte EUR/USD mit 1,1200 Geldkurs / 1,1205 Briefkurs notiert werden, was einem Spread von 5 Pips entspricht. Diese 5-Pip-Differenz sind Ihre Kosten für den Einstieg in eine Position.
Praktische Auswirkungen für den Handel: Engere Spreads (kleinere Lücken) sind günstiger zu handeln; weitere Spreads sind teurer. Ein Trader, der dieselbe Position eröffnet und schließt, zahlt den Spread zweimal – einmal beim Einstieg, einmal beim Ausstieg. Für einen Daytrader, der täglich mehrere Trades tätigt, summiert sich selbst ein Unterschied von 1 Pip bei den Spreads über 10 Trades erheblich.
Spread-Arten: Festspannen bleiben unabhängig von den Marktbedingungen konstant und bieten Vorhersehbarkeit. Variable (fließende) Spreads schwanken mit der Marktliquidität und Volatilität. Während wirtschaftlicher Ankündigungen oder Marktstress können sich variable Spreads erheblich weiten, was die Handelskosten erhöht, wenn die Volatilität am höchsten ist.
Spreads variieren auch zwischen Brokern und zwischen verschiedenen Währungspaaren. Paare, die mit höherem Volumen und tieferer Liquidität gehandelt werden, haben in der Regel engere Spreads.







