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Staking

Staking ist der Prozess, bei dem Kryptowährungsmünzen in einer Blockchain gesperrt werden, um Transaktionen zu validieren und Belohnungen zu verdienen. Es ist exklusiv für Proof-of-Stake (PoS) Blockchains und generiert passive Einkünfte für Teilnehmer.

So funktioniert es: Auf PoS-Blockchains müssen Validatoren Münzen halten und einsetzen, um Blöcke validieren zu können und Transaktionsgebühren sowie neue Münzen als Belohnungen zu erhalten. Je mehr Münzen Sie staken, desto höher ist Ihre Wahrscheinlichkeit, für die Validierung ausgewählt zu werden. Sie zahlen Münzen in eine Staking-Wallet ein, sperren sie für einen bestimmten Zeitraum und erhalten Belohnungen vom Netzwerk. Dies steht im Gegensatz zum traditionellen Mining, das Rechenleistung erfordert.

Praktische Auswirkungen: Staking kann Renditen erzielen, die höher sind als bei traditionellen Sparkonten. Ihre Münzen sind jedoch während des Staking-Zeitraums gesperrt und illiquide, was bedeutet, dass Sie nicht schnell aussteigen können, wenn Sie Geld benötigen. Staking ist einzigartig für Blockchain-Netzwerke – es gilt nicht für Forex- oder Aktienhandel.

Wichtige Herausforderungen: Kryptowährung ist volatil; Ihre gestakten Münzen können an Wert verlieren, auch wenn Sie Belohnungen verdienen. Es gibt netzwerkspezifische Risiken: Blockchain-Forks, Sicherheitsverletzungen oder Protokolländerungen können gestakte Vermögenswerte beeinträchtigen. Sperrfristen variieren je nach Netzwerk, von Tagen bis zu Jahren. Die Komplexität variiert ebenfalls – das Verständnis verschiedener Staking-Protokolle kann für Anfänger schwierig sein.

Staking vs. Alternativen: Im Gegensatz zu Dividenden (die von Unternehmen gezahlt werden) oder Forex-Handel (Austausch von Währungen) stammen Staking-Belohnungen aus neuen Münzen, die vom Netzwerk generiert werden. Risiko- und Renditeprofile unterscheiden sich stark: Staking birgt ein hohes Volatilitätsrisiko, während traditionelle Sparkonten fast keines bergen.