Geldkurs ist der Höchstpreis, den ein Käufer für ein Währungspaar zu einem bestimmten Zeitpunkt zu zahlen bereit ist. Es ist der Preis, zu dem Sie die Basiswährung des Paares sofort verkaufen können.
Im Forex-Zitat EUR/USD 1,1500 Geldkurs / 1,1502 Briefkurs bedeutet der Geldkurs von 1,1500, dass Sie 1 Euro für genau 1,15 US-Dollar verkaufen können. Der Geldkurs ist immer niedriger als der Briefkurs (was Sie zum Kaufen bezahlen), und die Differenz zwischen ihnen ist der Spread – Ihre Transaktionskosten.
Der Geldkurs spiegelt die aktuelle Marktstimmung wider. Wenn die Geldkurse steigen, signalisiert dies Kaufinteresse und bullische Dynamik. Fallende Geldkurse deuten auf Verkaufsdruck und bärische Stimmung hin. Trader nutzen den Geldkurs als Referenzpunkt für die zeitliche Steuerung von Verkaufsaufträgen; der Verkauf zum höchstmöglichen Geldkurs maximiert den Gewinn beim Ausstieg.
Da der Geldkurs aufgrund von Marktauftragsflüssen kontinuierlich schwankt, kann das, was Sie auf Ihrem Bildschirm sehen, in Millisekunden wechseln. Verschiedene Broker können für dasselbe Paar leicht unterschiedliche Geldkurse anbieten, da ihre Liquiditätsquellen variieren. Dieser Unterschied wirkt sich direkt auf Ihre Rentabilität aus – ein engerer Spread kostet Sie pro Trade weniger.
Der Geld-Brief-Spread ist eine sofortige Kosten, die Sie überwinden müssen, um profitabel zu sein. Bei einem Paar mit einem Spread von 2 Pips muss sich der Preis nur 2 Pips zu Ihren Gunsten bewegen, um bei einem Hin- und Rückgeschäft kostendeckend zu sein. Volatile Bedingungen oder Paare mit geringer Liquidität führen in der Regel zu einer Ausweitung der Geld-Brief-Spreads, was Ihre Kosten erhöht, genau dann, wenn Sie Positionen schnell schließen müssen.







