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Terminmarkt

Ein Terminmarkt ist ein Finanzmarktplatz, auf dem Händler standardisierte Kontrakte für die zukünftige Lieferung von Vermögenswerten – Rohstoffe, Währungen, Aktienindizes und Zinssätze – austauschen. Diese Kontrakte verpflichten den Käufer zum Kauf und den Verkäufer zur Lieferung des spezifizierten Vermögenswerts zu einem vorher festgelegten Preis und Datum.

So funktionieren Terminkontrakte

Termingeschäfte sind börsengehandelte Instrumente mit hoher Liquidität und nahezu 24/7-Zugang. Jeder Kontrakt spezifiziert den Vermögenswert, die Menge, das Lieferdatum und den Preis. Ihre Standardisierung macht den Ein- und Ausstieg im Vergleich zu außerbörslichen Derivaten unkompliziert.

Hauptverwendungszwecke: Absicherung und Spekulation

Absicherung schützt bestehende Positionen vor Preisschwankungen – ein Währungsimporteur sichert beispielsweise einen zukünftigen Wechselkurs ab, um das Währungsrisiko zu mindern. Spekulation ermöglicht es Ihnen, von Preisbewegungen zu profitieren, ohne den zugrunde liegenden Vermögenswert zu besitzen, und bietet Ihnen Zugang zu steigenden und fallenden Märkten.

Hebelwirkung und Risikomanagement

Termingeschäfte bieten eine erhebliche Hebelwirkung: Sie kontrollieren eine große Position mit einer kleinen anfänglichen Margin-Einlage. Dies vervielfacht sowohl Gewinne als auch Verluste. Eine hohe Hebelwirkung löst auch Margin-Anforderungen aus, wenn sich Ihre Position gegen Sie entwickelt, was zu einer Zwangsliquidation zu ungünstigen Preisen führen kann. Marktvolatilität kann diese Verluste schnell beschleunigen.

Regulatorische und operative Überlegungen

Der Handel mit Termingeschäften variiert je nach Region und Anlageklasse. Stellen Sie sicher, dass Sie die lokalen Vorschriften und die spezifischen Bedingungen jedes Kontrakts vor dem Handel verstehen. Komplexe Kontraktbedingungen, Margin-Anforderungen und Abwicklungsverfahren erfordern eine gründliche Vorbereitung.