Investment Grade Bonds sind Schuldtitel, die von Unternehmen oder Regierungen ausgegeben werden und von S&P und Fitch mit 'BBB-' oder höher bzw. von Moody's mit 'Baa3' oder höher bewertet werden. Diese Ratings deuten auf ein geringes bis moderates Ausfallrisiko hin, was sie zu den kreditwürdigsten nicht-staatlichen Anleihen macht, die verfügbar sind.
Funktionsweise von Investment Grade Bonds
Wenn Sie in einen Investment Grade Bond investieren, leihen Sie dem Emittenten Geld im Austausch für regelmäßige Zinszahlungen, die in der Regel halbjährlich erfolgen. Das Kapital wird bei Fälligkeit zurückgezahlt. Da der Emittent eine starke Kreditwürdigkeit besitzt, bieten diese Anleihen niedrigere Renditen als Hochzinsanleihen (Junk Bonds), was ihr geringeres Ausfallrisiko widerspiegelt. Dies macht sie für konservative Anleger und diejenigen, die ein vorhersehbares Einkommen suchen, attraktiv.
Handelsüberlegungen
Für Forex-Trader bieten Investment Grade Bonds eine Portfolio-Diversifizierung – ihre Kursbewegungen unterscheiden sich typischerweise von denen der Währungspaare, was die Gesamtvolatilität reduziert. Sie bergen jedoch zwei Hauptrisiken. Das Zinsänderungsrisiko bedeutet, dass bei steigenden Zentralbankzinsen die Kurse bestehender Anleihen fallen (ihre Renditen werden im Vergleich zu neuen Emissionen weniger attraktiv). Das Kreditrisiko ist zwar gering, besteht aber dennoch: Wirtschaftsabschwünge oder problemepezifische Probleme des Emittenten können den Wert der Anleihen mindern. Da sie langsamer als die Devisenmärkte gehandelt werden, eignen sie sich für Trader, die Stabilität und keine schnellen Kursbewegungen suchen.







