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Glossary term

STP (Straight Through Processing)

STP (Straight Through Processing) ist ein automatisiertes Order-Routing-System, das Trades direkt an Liquiditätsanbieter sendet, ohne dass ein Dealer-Desk eingreift. Es eliminiert manuelle Verarbeitungsschritte und ermöglicht eine schnellere Ausführung im Vergleich zu Market-Maker-Brokern.

So funktioniert STP

Wenn Sie eine Order auf einer STP-Plattform platzieren, wird diese elektronisch übermittelt und direkt mit den verfügbaren Preisen der Liquiditätsanbieter abgeglichen. Die Order umgeht die interne Matching-Engine des Brokers – es gibt keine menschliche Überprüfung oder Aufschläge des Dealing Desks auf Ihren Trade.

Praktische Auswirkungen auf den Handel

  • Schnellere Ausführung: Die Order-to-Fill-Zeiten werden minimiert, da vor der Weiterleitung keine Händlerprüfung stattfindet.
  • Keine Dealing-Desk-Aufschläge: Ihre Order geht direkt zum Markt zum angebotenen Preis des Liquiditätsanbieters, nicht zu einem angepassten Spread des Brokers.
  • Scalping erlaubt: STP-Broker erlauben in der Regel Scalping und schnelle Handelsstrategien, die Market-Maker-Broker einschränken.
  • Risiko von Preisschlupf: Da die Ausführung automatisch erfolgt, kann es sein, dass Sie zu einem anderen Preis als dem auf dem Bildschirm angezeigten ausgeführt werden, insbesondere bei volatilen Nachrichten oder geringer Liquidität.
  • Abhängig von der Liquidität: Die Ausführungsgeschwindigkeit und die Qualität der Ausführung hängen von den zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Liquiditätsanbietern ab.

STP vs. andere Ausführungsmodelle

ECN (Electronic Communication Network) ist transparenter – Sie sehen das Live-Orderbuch –, aber STP ist schneller und einfacher. Market-Maker-Broker garantieren Ausführungen zu ihrem angebotenen Preis, können aber Spreads jederzeit nach Belieben erweitern und große Orders ablehnen. STP bietet direkten Marktzugang ohne die Preistransparenz von ECN.