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Market Maker

Ein Market Maker ist eine Finanzinstitution oder ein Broker, der im Forex-Markt Liquidität bereitstellt, indem er sowohl als Käufer als auch als Verkäufer von Währungspaaren agiert. Sie geben zwei Preise an: einen Geldkurs (den Preis, zu dem sie kaufen) und einen Briefkurs (den Preis, zu dem sie verkaufen). Händler führen Trades zu diesen Kursen aus, und der Market Maker profitiert vom Geld-Brief-Spread – der Differenz zwischen ihnen.

So funktionieren Market Maker

Market Maker ermöglichen es Händlern, Positionen sofort zu eröffnen und zu schließen, selbst unter ruhigen Marktbedingungen. Diese sofortige Ausführung kommt Daytradern und Scalpern zugute, die schnellen Marktzugang benötigen. Der Market Maker steuert das Risiko, indem er Kunden-Trades intern oder am Interbankenmarkt ausgleicht und seine eigene Exposition im Gleichgewicht hält.

Geld-Brief-Spreads und Interessenkonflikte

Market Maker profitieren vom Spread, was sie dazu veranlassen kann, diesen in volatilen Phasen zu erweitern und Ihre Handelskosten zu erhöhen. Einige haben auch einen potenziellen Interessenkonflikt – sie profitieren, wenn Händler Geld verlieren –, was Druck erzeugen kann, Preise gegen Kundenpositionen durch Stop-Hunting oder andere Taktiken zu bewegen.

Market Maker im Vergleich zu ECN- und STP-Brokern

Im Gegensatz zu ECN-Brokern (Electronic Communication Network), die Händler direkt mit Interbankenliquidität mit variablen Spreads und voller Preistransparenz verbinden, kontrollieren Market Maker die Ausführung und berechnen in der Regel feste Spreads. STP-Broker (Straight Through Processing) liegen dazwischen und leiten Orders weiter, während sie eine gewisse Kontrolle behalten.