Ein Termingeschäft ist eine private finanzielle Vereinbarung zwischen zwei Parteien, eine bestimmte Menge einer Währung gegen eine andere zu einem vorher festgelegten Wechselkurs zu einem zukünftigen Datum auszutauschen.
So funktionieren Termingeschäfte
Im Gegensatz zu Kassageschäften, die sofort abgewickelt werden, ermöglichen Termingeschäfte, heute einen Wechselkurs festzulegen, die Transaktion aber später abzuschließen. Der jetzt vereinbarte Kurs – der Terminkurs – berechnet sich aus dem aktuellen Kassakurs, der um die Zinsdifferenzen zwischen den beiden Währungen angepasst wird.
Hauptanwendung: Absicherung von Währungsrisiken
Termingeschäfte werden hauptsächlich zum Schutz vor ungünstigen Wechselkursentwicklungen eingesetzt. Importeure und Exporteure nutzen sie üblicherweise zur Absicherung zukünftiger Zahlungen oder Einnahmen in Fremdwährungen. Durch die Festlegung eines Kurses im Voraus eliminieren sie Wechselkursunsicherheiten und können mit Zuversicht budgetieren.
Vorteile und Nachteile
Termingeschäfte sind hochgradig anpassbar und erfordern keine Vorauszahlung, was sie im Vergleich zu Alternativen wie Optionen kostengünstig macht. Sobald sie jedoch unterzeichnet sind, ist der Kurs fest – bewegt sich der Markt zu Ihren Gunsten, verzichten Sie auf potenzielle Gewinne. Sie können den Vertrag auch nicht einfach ändern oder stornieren und Sie sind dem Kontrahentenrisiko ausgesetzt, falls die andere Partei ausfällt.
Termingeschäfte unterscheiden sich von Optionen, die Flexibilität und die Wahl, nicht zu handeln, bieten, aber eine Prämie verlangen. Futures-Kontrakte sind standardisiert und börsengehandelt, was das Kontrahentenrisiko reduziert, aber die Anpassungsmöglichkeiten einschränkt.







