Ein Devisen-Swap ist ein Finanzderivat, bei dem zwei Parteien eine Währung gegen eine andere tauschen und vereinbaren, die Transaktion zu einem späteren Zeitpunkt umzukehren. Beide Parteien leihen und leihen gleichzeitig Währungen zu einem vereinbarten Wechselkurs.
So funktionieren Devisen-Swaps
Ein Devisen-Swap hat fünf Schlüsselkomponenten:
- Nennbetrag: Der anfängliche Betrag, den jede Partei tauscht und der während des gesamten Swaps konstant bleibt.
- Zinssätze: Jede Partei zahlt Zinsen auf die geliehene Währung; die Zinssätze sind oft an Benchmarks wie LIBOR gekoppelt.
- Wechselkurs: Wird zu Beginn festgelegt und zur Umkehrung des Nennbetragstauschs bei Fälligkeit verwendet.
- Fälligkeitsdatum: Wenn der Swap endet und die Währungen an ihre ursprünglichen Eigentümer zurückgegeben werden.
- Kontrahentenrisiko: Das Risiko, dass die andere Partei ihren Verpflichtungen nicht nachkommt.
Warum Trader Devisen-Swaps nutzen
- In einer Währung leihen und in einer anderen verleihen, während günstige Zinssätze gesichert werden
- Absicherung gegen Schwankungen von Fremdwährungen
- Zugang zu günstigerer Finanzierung in bestimmten Währungen
- Festlegung spezifischer Wechselkurse für zukünftige Transaktionen
Wichtige Risiken
- Wechselkursrisiko: Wenn sich die Kurse unerwartet ändern, kann der reale Wert des endgültigen Austauschs erheblich von den Prognosen abweichen.
- Zinsrisiko: Marktzinsen können sich ändern, was dazu führt, dass eine Partei mehr Zinsen zahlt als erwartet.
- Kontrahenten-/Kreditrisiko: Die andere Partei kann ausfallen, wodurch Sie Ihren Nennbetrag nicht zurückerhalten können.
Entscheidender Punkt
Swaps sind bindende Vereinbarungen (im Gegensatz zu Optionen), was die Auswahl des Kontrahenten entscheidend macht. Der Handel mit etablierten Finanzinstituten reduziert das Ausfallrisiko.







